Geschichtliches
Badbergen ist eine Reihensiedlung. An beiden Seiten der B 68 liegen die Häuser. Im Zentrum des Dorfes steht die aus dem 13. Jahrhundert stammende St. Georgskirche.
Der Name weist auf eine Gründung während der Sachsenzeit hin. Wahrscheinlich wurde die Siedlung auf einer Bodenwelle ("bergen") im Hasetal angelegt. Die Silbe "pad" ist auf die plattdeutsche Bedeutung pad = Pfad / Weg zurückzuführen. Der Ort Badbergen liegt an einer alten Straße. Noch heute wird der Ort dadurch gekennzeichnet.
1876 erhielt Badbergen Bahnanschluß. Es entstanden mehrere Fabriken. Auch die Landwirtschaft nahm neuen Aufschwung. Trotzdem setzte bereits kurz nach dem Ende der Auswanderungswelle die Landflucht ein.
Den 2. Weltkrieg überstand die bäuerliche Kultur des Artlandes relativ unbeschadet. Im Kirchspiel Badbergen blieben die meisten der jahrhundertealten Höfe unbeschädigt. An die jüdische Gemeinde erinnert nur noch der historische Friedhof in Grothe.
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