Neues Seminar in Bersenbrück: Frauen zurück in den Beruf
Dass die Gesellschaft die Potenziale motivierter und gut ausgebildeter Frauen braucht und deshalb erschließen muss, davon waren die sechs Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen im Nordkreis Osnabrück schon lange vor dem Fachkräftemangel überzeugt. Nun gibt es ein Seminar mit dem Titel „Frauen zurück in den Beruf“.
„Wir wollen stille Reserven mobilisieren“, erklärte Kornelia Böert von der Gemeinde Wallenhorst. Deshalb wendet sich das Seminar an Frauen, die nach langer Zeit wieder berufstätig werden wollen und keine Leistungen von der Agentur für Arbeit oder der Maßarbeit (Hartz IV) erhalten. „Für solche Frauen gibt es eigene Angebote“, so Regina Bien von der Samtgemeinde Bersenbrück.
Die Teilnehmer werden im Seminar Möglichkeiten der Arbeitssuche ebenso kennenlernen wie die Anforderungen des heutigen Arbeitsmarktes. Zugleich soll geklärt werden, für welche Bereiche sie sich interessieren und eignen. Ihre berufsrelevanten Unterlagen werden gemeinsam gesichtet und aktualisiert, EDV-Kenntnisse trainiert.
Zum Programm gehören ebenfalls Infos über den regionalen Arbeitsmarkt durch die Koordinierungsstelle Frau und Betrieb sowie die Beauftragte für Chancengleichheit der Arbeitsagentur. Eine Typberatung und eine Abschlussreflexion runden das Seminar ab. Auf Wunsch können die Teilnehmer außerdem ein Betriebspraktikum absolvieren.
Die Gleichstellungsbeauftragten und Margarete Pösse vom Projektpartner BNW (Fünfte von links) unterstützen den Kurs „Startklar für den Job vor“: Regina Bien (Samtgemeinde Bersenbrück), Ruth Große Brauckmann (Bramsche), Kornelia Böert (Wallenhorst), Sabine Lindwehr (Samtgemeinde Artland), Margarete Pösse (BNW), Monika Vogeding (Samtgemeinde Neuenkirchen), Barbara Reuter (Samtgemeinde Fürstenau). Foto: Klaus Lindemann
„Wir haben täglich mit dem Fachkräftemangel zu tun“, sagte Margarete Pösse. Weil man außerdem aus der Zusammenarbeit mit den Familienservicebüros wisse, dass es ein großes Potenzial alleinerziehender Frauen gebe, die gern berufstätig sein wollten, habe das BNW dieses Seminar mitentwickelt. Ausdrücklich solle es nicht nur beim Wiedereinstieg, sondern auch bei einer damit möglicherweise verbundenen beruflichen Neuorientierung unterstützen.
Ganz bewusst findet das Seminar in Bersenbrück statt. „Es soll für alle im Nordkreis erreichbar sein“, betonte Barbara Reuter von der Samtgemeinde Fürstenau.
Weitere Fragen können bei einem Infoabend am 24. September, 19 Uhr, im BNW, Bahnhofstraße 41, in Bersenbrück geklärt werden. Das Seminar umfasst 80 Unterrichtsstunden und dauert vom 9. Oktober bis zum 10. Januar. Es findet dienstags und donnerstags jeweils von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr im BNW statt. Die Leitung übernimmt Petra Barth. 16 Plätze stehen noch zur Verfügung.
Anmeldungen sind ab sofort bei Tanja Meyer möglich, Telefon 0 54 39/8 08 19 10.
Die Teilnehmer werden im Seminar Möglichkeiten der Arbeitssuche ebenso kennenlernen wie die Anforderungen des heutigen Arbeitsmarktes. Zugleich soll geklärt werden, für welche Bereiche sie sich interessieren und eignen. Ihre berufsrelevanten Unterlagen werden gemeinsam gesichtet und aktualisiert, EDV-Kenntnisse trainiert.
Zum Programm gehören ebenfalls Infos über den regionalen Arbeitsmarkt durch die Koordinierungsstelle Frau und Betrieb sowie die Beauftragte für Chancengleichheit der Arbeitsagentur. Eine Typberatung und eine Abschlussreflexion runden das Seminar ab. Auf Wunsch können die Teilnehmer außerdem ein Betriebspraktikum absolvieren.
Die Gleichstellungsbeauftragten und Margarete Pösse vom Projektpartner BNW (Fünfte von links) unterstützen den Kurs „Startklar für den Job vor“: Regina Bien (Samtgemeinde Bersenbrück), Ruth Große Brauckmann (Bramsche), Kornelia Böert (Wallenhorst), Sabine Lindwehr (Samtgemeinde Artland), Margarete Pösse (BNW), Monika Vogeding (Samtgemeinde Neuenkirchen), Barbara Reuter (Samtgemeinde Fürstenau). Foto: Klaus Lindemann
„Wir haben täglich mit dem Fachkräftemangel zu tun“, sagte Margarete Pösse. Weil man außerdem aus der Zusammenarbeit mit den Familienservicebüros wisse, dass es ein großes Potenzial alleinerziehender Frauen gebe, die gern berufstätig sein wollten, habe das BNW dieses Seminar mitentwickelt. Ausdrücklich solle es nicht nur beim Wiedereinstieg, sondern auch bei einer damit möglicherweise verbundenen beruflichen Neuorientierung unterstützen.
Ganz bewusst findet das Seminar in Bersenbrück statt. „Es soll für alle im Nordkreis erreichbar sein“, betonte Barbara Reuter von der Samtgemeinde Fürstenau.
Weitere Fragen können bei einem Infoabend am 24. September, 19 Uhr, im BNW, Bahnhofstraße 41, in Bersenbrück geklärt werden. Das Seminar umfasst 80 Unterrichtsstunden und dauert vom 9. Oktober bis zum 10. Januar. Es findet dienstags und donnerstags jeweils von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr im BNW statt. Die Leitung übernimmt Petra Barth. 16 Plätze stehen noch zur Verfügung.
Anmeldungen sind ab sofort bei Tanja Meyer möglich, Telefon 0 54 39/8 08 19 10.
Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt vom 03.07.2012
http://www.artland.de

